Giulia Tonelli tanzt Schubert
Bühne
Veranstaltungsdaten
19.11.26 19:30 - 21:30
21.11.26 19:00
…nicht von dieser Welt. Eine bittersüsse Annäherung zweier Genies
Der Tod kommt als Frau. Sie droht nicht, sie wirbt. Und am Ende umarmt sie, was keiner von uns abwehren kann.
Schuberts «Der Tod und das Mädchen» gehört zum Emotionalsten, was je für vier Streicher geschrieben wurde — Musik eines Siebenundzwanzigjährigen, der bereits wusste, dass ihm wenig Zeit blieb. In Baden wird dieses Quartett nicht nur gespielt, sondern getanzt. Drei Körper geben ihm Gestalt: Schubert selbst, getrieben und suchend. Der Tod, still und verführerisch. Und ein zweiter Künstler, der demselben Horizont entgegenging — der Italiener Ezio Bosso, der bis zuletzt, längst von Krankheit gezeichnet, die Schönheit des Lebens als Kraftquelle beschwor. Sein fünftes Streichquartett «Music for the Lodger» antwortet Schubert über zwei Jahrhunderte hinweg.
Dazwischen Schuberts eigene Worte: «Eine Schönheit soll den Menschen durch das ganze Leben begeistern — wahr ist es — doch soll der Schimmer dieser Begeisterung alles andere erhellen.» (1824)
Giulia Tonelli tanzt den Tod. Die ehemalige Primaballerina des Balletts Zürich, zuvor am Royal Ballet und an der Scala, wurde durch den Kinofilm «Becoming Giulia» einem grossen Publikum bekannt — einen Film über den Preis, den dieser Beruf fordert. Michele Pastorini, Erster Solist am Kroatischen Nationaltheater Rijeka, zeichnet mit ihr die Choreographie: kraftvoll, theatralisch, auf den Menschen hin gedacht. Marc Jubete Bascompte, seit 2016 Solist beim Hamburg Ballett, tanzt den dritten Part.
Die Musik kommt von den CHAARTS chamber artists — jenem 2010 am Künstlerhaus Boswil gegründeten Schweizer Ensemble, das soeben als erstes des Landes bei der OPUS-KLASSIK-Gala in Berlin auf der Bühne stand. In Baden spielen David Castro-Balbi und Flavia Grubenmann (Violine), Oszkar Varga (Viola) und Andreas Fleck (Violoncello) — nicht im Graben, sondern mitten im Geschehen.
Ein Abend über das Ende, der vom Leben handelt.
Der Tod kommt als Frau. Sie droht nicht, sie wirbt. Und am Ende umarmt sie, was keiner von uns abwehren kann.
Schuberts «Der Tod und das Mädchen» gehört zum Emotionalsten, was je für vier Streicher geschrieben wurde — Musik eines Siebenundzwanzigjährigen, der bereits wusste, dass ihm wenig Zeit blieb. In Baden wird dieses Quartett nicht nur gespielt, sondern getanzt. Drei Körper geben ihm Gestalt: Schubert selbst, getrieben und suchend. Der Tod, still und verführerisch. Und ein zweiter Künstler, der demselben Horizont entgegenging — der Italiener Ezio Bosso, der bis zuletzt, längst von Krankheit gezeichnet, die Schönheit des Lebens als Kraftquelle beschwor. Sein fünftes Streichquartett «Music for the Lodger» antwortet Schubert über zwei Jahrhunderte hinweg.
Dazwischen Schuberts eigene Worte: «Eine Schönheit soll den Menschen durch das ganze Leben begeistern — wahr ist es — doch soll der Schimmer dieser Begeisterung alles andere erhellen.» (1824)
Giulia Tonelli tanzt den Tod. Die ehemalige Primaballerina des Balletts Zürich, zuvor am Royal Ballet und an der Scala, wurde durch den Kinofilm «Becoming Giulia» einem grossen Publikum bekannt — einen Film über den Preis, den dieser Beruf fordert. Michele Pastorini, Erster Solist am Kroatischen Nationaltheater Rijeka, zeichnet mit ihr die Choreographie: kraftvoll, theatralisch, auf den Menschen hin gedacht. Marc Jubete Bascompte, seit 2016 Solist beim Hamburg Ballett, tanzt den dritten Part.
Die Musik kommt von den CHAARTS chamber artists — jenem 2010 am Künstlerhaus Boswil gegründeten Schweizer Ensemble, das soeben als erstes des Landes bei der OPUS-KLASSIK-Gala in Berlin auf der Bühne stand. In Baden spielen David Castro-Balbi und Flavia Grubenmann (Violine), Oszkar Varga (Viola) und Andreas Fleck (Violoncello) — nicht im Graben, sondern mitten im Geschehen.
Ein Abend über das Ende, der vom Leben handelt.