Ein Dvořák-Abend
Klassik
Veranstaltungsdaten
08.11.26 17:00
Bläsersolisten Aargau und Vokalensemble von La Chapelle Ancienne
Die Bläsersolisten Aargau spielen von Antonín Dvořák die fünf Bagatellen op. 47 in einer neu eingerichteten Bläserfassung sowie das Bläserquintett von Pavel Haas.
Zusammen mit dem Vokalensemble von La Chapelle Ancienne kommt Dvořáks Messe in D-Dur op. 86 zur Aufführung, ebenfalls in einer neuen Fassung mit Bläsern und Harmonium.
Die Leitung hat Daniel Schmid.
Dvořáks fünf Bagatellen op. 47 sind ein charmantes Kammermusikwerk für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium. Dvořák komponierte sie für seinen Freund, den Cellisten Josef Srb-Debrnov, der in seinem Haus regelmäßig kleine Kammerkonzerte veranstaltete.
Die fünf kurzen Sätze verbinden melodische Frische und böhmische Musikalität mit feiner kompositorischer Kunst. Ein gemeinsames Thema schafft Zusammenhalt, während lebhafte, humorvolle Sätze mit ruhigeren, lyrischen Momenten abwechseln. Trotz ihrer ursprünglichen Bestimmung für das häusliche Musizieren bestechen die Bagatellen durch ihre farbenreiche Klanggestaltung und ihre unmittelbare, heitere Ausstrahlung. Hier werden die Bagatellen in einer neu arrangierten Fassung mit Bläsern und Harmonium zum ersten Mal erklingen.
Der Tscheche Pavel Haas (1899–1944), Schüler von Leoš Janáček in Brünn, entwickelte eine eigenständige Tonsprache, in der sich tschechische Musiktradition mit modernen harmonischen und rhythmischen Elementen sowie Einflüssen von Jazz und Volksmusik verbindet.
Sein 1929 entstandenes Bläserquintett op. 10 zählt zu seinen originellsten Kammermusikwerken. Die fünf Instrumente werden mit großer Fantasie eingesetzt und wechseln zwischen virtuosen, charaktervollen Solopartien und farbenreichen Ensembleklängen. Tänzerische und scherzhafte Momente stehen neben lyrischen Passagen; prägnante Rhythmen und überraschende Wendungen prägen die vier Sätze.
Haas’ späteres Schicksal verleiht dem Werk eine bedrückende historische Dimension: 1941 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 1944 in Auschwitz ermordet.
Antonín Dvořáks Messe in D-Dur op. 86 entstand 1887 für die Einweihung der Schlosskapelle auf dem Gut des Architekten und Mäzens Josef Hlávka in Lužany. Die Uraufführung fand dort am 11. September 1887 mit Dvořák selbst am Harmonium statt.
Die ursprüngliche Fassung für vier Solostimmen, Chor und Orgel verleiht dem Werk einen warmen und persönlichen Charakter. Dvořák verbindet den lateinischen Messetext mit einer melodisch reichen Tonsprache, in der sich traditionelle Kirchenmusik und böhmische Musikelemente verbinden.
Später bearbeitete Dvořák die Messe für Orchester; diese Fassung wurde 1893 in London aufgeführt. Die ursprüngliche Orgelversion bewahrt jedoch die besondere Intimität des Werkes. So auch diese neue Fassung mit Bläsern und Harmonium.
Kein Vorverkauf. Abendkasse eine Stunde vor Beginn.
Die Bläsersolisten Aargau spielen von Antonín Dvořák die fünf Bagatellen op. 47 in einer neu eingerichteten Bläserfassung sowie das Bläserquintett von Pavel Haas.
Zusammen mit dem Vokalensemble von La Chapelle Ancienne kommt Dvořáks Messe in D-Dur op. 86 zur Aufführung, ebenfalls in einer neuen Fassung mit Bläsern und Harmonium.
Die Leitung hat Daniel Schmid.
Dvořáks fünf Bagatellen op. 47 sind ein charmantes Kammermusikwerk für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium. Dvořák komponierte sie für seinen Freund, den Cellisten Josef Srb-Debrnov, der in seinem Haus regelmäßig kleine Kammerkonzerte veranstaltete.
Die fünf kurzen Sätze verbinden melodische Frische und böhmische Musikalität mit feiner kompositorischer Kunst. Ein gemeinsames Thema schafft Zusammenhalt, während lebhafte, humorvolle Sätze mit ruhigeren, lyrischen Momenten abwechseln. Trotz ihrer ursprünglichen Bestimmung für das häusliche Musizieren bestechen die Bagatellen durch ihre farbenreiche Klanggestaltung und ihre unmittelbare, heitere Ausstrahlung. Hier werden die Bagatellen in einer neu arrangierten Fassung mit Bläsern und Harmonium zum ersten Mal erklingen.
Der Tscheche Pavel Haas (1899–1944), Schüler von Leoš Janáček in Brünn, entwickelte eine eigenständige Tonsprache, in der sich tschechische Musiktradition mit modernen harmonischen und rhythmischen Elementen sowie Einflüssen von Jazz und Volksmusik verbindet.
Sein 1929 entstandenes Bläserquintett op. 10 zählt zu seinen originellsten Kammermusikwerken. Die fünf Instrumente werden mit großer Fantasie eingesetzt und wechseln zwischen virtuosen, charaktervollen Solopartien und farbenreichen Ensembleklängen. Tänzerische und scherzhafte Momente stehen neben lyrischen Passagen; prägnante Rhythmen und überraschende Wendungen prägen die vier Sätze.
Haas’ späteres Schicksal verleiht dem Werk eine bedrückende historische Dimension: 1941 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 1944 in Auschwitz ermordet.
Antonín Dvořáks Messe in D-Dur op. 86 entstand 1887 für die Einweihung der Schlosskapelle auf dem Gut des Architekten und Mäzens Josef Hlávka in Lužany. Die Uraufführung fand dort am 11. September 1887 mit Dvořák selbst am Harmonium statt.
Die ursprüngliche Fassung für vier Solostimmen, Chor und Orgel verleiht dem Werk einen warmen und persönlichen Charakter. Dvořák verbindet den lateinischen Messetext mit einer melodisch reichen Tonsprache, in der sich traditionelle Kirchenmusik und böhmische Musikelemente verbinden.
Später bearbeitete Dvořák die Messe für Orchester; diese Fassung wurde 1893 in London aufgeführt. Die ursprüngliche Orgelversion bewahrt jedoch die besondere Intimität des Werkes. So auch diese neue Fassung mit Bläsern und Harmonium.
Kein Vorverkauf. Abendkasse eine Stunde vor Beginn.