To See You
Ausstellung
Veranstaltungsdaten
08.10.26 17:00 - 19:00
09.10.26 17:00 - 19:00
10.10.26 13:00 - 17:00
Chrissy Angliker & George Mayer.
Die Ausstellung «TO SEE YOU» thematisiert nicht nur das Sehen als rein visuellen Akt, sondern stellt zugleich die Frage, wie Wahrnehmung, Begegnung und Aufmerksamkeit miteinander verknüpft sind. Der Titel kann doppeldeutig gelesen werden: Einerseits als Aufforderung, jemanden bewusst wahrzunehmen, andererseits als Hinweis darauf, selbst gesehen zu werden. Diese Wechselwirkung zwischen aktivem und passivem Sehen bildet den gedanklichen Ausgangspunkt der Ausstellung und eröffnet einen Raum, in dem Blickrichtungen, Perspektiven und zwischenmenschliche Beziehungen verhandelt werden.
In diesem Kontext treten die Werke von Chrissy Angliker und George Mayer in einen spannungsvollen Dialog. Während Angliker in ihren Arbeiten häufig mit fragmentierten Figuren, lebendigen Farben und einer intuitiven Bildsprache arbeitet, die das Subjektive und Emotionale betont, nähert sich Mayer dem Thema über eine reduzierte, oft konzeptuelle Formensprache. Seine Werke wirken kontrollierter und distanzierter, wodurch Fragen nach Objektivität und Konstruktion von Wahrnehmung in den Vordergrund rücken.
Die Gegenüberstellung dieser beiden Positionen verdeutlicht unterschiedliche Zugänge zum Sehen: Angliker lenkt den Blick auf das Individuelle, das Körperliche und die unmittelbare Erfahrung, während Mayer eher strukturelle und analytische Aspekte der Wahrnehmung untersucht. Gerade in dieser Differenz entsteht ein produktiver Spannungsraum, der die Besucherinnen und Besucher dazu anregt, ihre eigene Rolle als Betrachtende zu reflektieren und das «Sehen» als vielschichtigen, dynamischen Prozess zu begreifen.
G94_CA-GM_2026_Pressetext_press release.pdf
Die Ausstellung «TO SEE YOU» thematisiert nicht nur das Sehen als rein visuellen Akt, sondern stellt zugleich die Frage, wie Wahrnehmung, Begegnung und Aufmerksamkeit miteinander verknüpft sind. Der Titel kann doppeldeutig gelesen werden: Einerseits als Aufforderung, jemanden bewusst wahrzunehmen, andererseits als Hinweis darauf, selbst gesehen zu werden. Diese Wechselwirkung zwischen aktivem und passivem Sehen bildet den gedanklichen Ausgangspunkt der Ausstellung und eröffnet einen Raum, in dem Blickrichtungen, Perspektiven und zwischenmenschliche Beziehungen verhandelt werden.
In diesem Kontext treten die Werke von Chrissy Angliker und George Mayer in einen spannungsvollen Dialog. Während Angliker in ihren Arbeiten häufig mit fragmentierten Figuren, lebendigen Farben und einer intuitiven Bildsprache arbeitet, die das Subjektive und Emotionale betont, nähert sich Mayer dem Thema über eine reduzierte, oft konzeptuelle Formensprache. Seine Werke wirken kontrollierter und distanzierter, wodurch Fragen nach Objektivität und Konstruktion von Wahrnehmung in den Vordergrund rücken.
Die Gegenüberstellung dieser beiden Positionen verdeutlicht unterschiedliche Zugänge zum Sehen: Angliker lenkt den Blick auf das Individuelle, das Körperliche und die unmittelbare Erfahrung, während Mayer eher strukturelle und analytische Aspekte der Wahrnehmung untersucht. Gerade in dieser Differenz entsteht ein produktiver Spannungsraum, der die Besucherinnen und Besucher dazu anregt, ihre eigene Rolle als Betrachtende zu reflektieren und das «Sehen» als vielschichtigen, dynamischen Prozess zu begreifen.
Medien
G94_CA-GM_2026_Pressetext_press release.pdf